Beglau­big­te Über­set­zun­gen Rus­sisch ⬌ Deutsch

Als beei­dig­ter Über­setzer für Rus­sisch bie­te ich bestä­tig­te (beglau­big­te) Über­setz­ungen aus dem Russ­ischen, die von deut­sch­en Ämtern, Ge­rich­ten und Nota­ren ak­zeptiert werden.

Beglau­big­te Über­set­zun­gen nach ISO-Norm

Benö­ti­gen Sie eine nach ISO-Norm ange­fer­tig­te beglau­big­te Über­set­zung aus dem Rus­si­schen ins Deut­sche zur Vor­la­ge beim Stan­des­amt, Bür­ger­amt, der Ein­bür­ge­rungs­be­hör­de oder bei einer ande­ren deut­schen Behörde?

Dann sind Sie hier richtig!

Eine beglau­big­te Über­set­zung (häu­fig auch bezeich­net als amt­li­che, beschei­nig­te oder bestä­tig­te Über­set­zung) ist not­wen­dig, wenn sie bei einer Behör­de oder einer öffent­li­chen Ein­rich­tung (wie bspw. Bür­ger­amt, Aus­län­der­be­hör­de, Stan­des­amt, Ein­bür­ge­rungs­be­hör­de, Uni­ver­si­tät, Finanz­amt, Kran­ken­kas­se usw.) ein­ge­reicht wer­den soll oder für einen deut­schen Notar oder ein deut­sches Gericht bestimmt ist.

Eine sol­che Über­set­zung darf in der Regel nur von einem  in Deutsch­land (gericht­lich) ermäch­tig­ten Über­set­zer bzw. einem all­ge­mein beei­dig­ten Dol­met­scher und seit Inkraft­tre­ten der Ver­ord­nung (EU) 2016/1191 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 6. Juli 2016 einem nach dem Recht eines Mit­glieds­staa­tes der EU qua­li­fi­zier­ten Übersetzer/Dolmetscher gefer­tigt wer­den (gilt haupt­säch­lich für Per­so­nen­stands­ur­kun­den). Ob ein bestimm­ter Über­set­zer in Deutsch­land ermäch­tigt, beei­digt oder öffent­lich bestellt ist, lässt sich schnell und ein­fach über die all­ge­mei­ne Dol­met­scher- und Über­set­zer­da­ten­bank prü­fen. Die­se wird für das gesam­te Bun­des­ge­biet vom Hes­si­schen Minis­te­ri­um für Jus­tiz geführt und ist unter dem nach­fol­gen­den Link erreich­bar: https://www.justiz-dolmetscher.de

Mit der Erstel­lung einer nach deut­schem Recht beglau­big­ten Über­set­zung beglau­bigt der Über­set­zer nicht die Echt­heit des Doku­ments oder die Über­ein­stim­mung einer Kopie mit dem Ori­gi­nal, son­dern bestä­tigt die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit sei­ner Über­set­zung. Die­ser Unter­schied ist vor allem dann wich­tig, wenn mit der Über­set­zung auch eine beglau­big­te Kopie des über­setz­ten Doku­ments (bspw. für uni-assist) ein­ge­reicht wer­den soll. In die­sem Fall muss die Kopie zunächst durch einen befug­ten Amts­trä­ger (Notar, Bür­ger­amt etc.) beglau­bigt und erst dann dem Über­set­zer vor­ge­legt werden.

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen fin­den Sie bspw. auf der Web­site des Bun­des­ver­bands der Dol­met­scher und Über­set­zer (BDÜ).

Apostille

Die Apos­til­le ist eine Beglau­bi­gungs­form im inter­na­tio­na­len Urkun­den­ver­kehr, die in 117 Staa­ten genutzt wird, um die Echt­heit öffent­li­cher Urkun­den zu garan­tie­ren. Je nach Staat han­delt es sich ent­we­der um einen von Hand aus­ge­füll­ten Stem­pel oder um ein eigen­stän­di­ges Doku­ment mit der Über­schrift “APOSTILLE”, das stan­dard­mä­ßig aus 10 Pflicht­fel­dern besteht und mit der zu beglau­bi­gen­den Urkun­de untrenn­bar ver­bun­den wird (sie­he Bild links).

Mit der Aus­stel­lung der Apos­til­le bestä­tigt die zustän­di­ge Behör­de die Echt­heit der Unter­schrift und des Dienst­sie­gels sowie die Funk­ti­on des Unter­zeich­ners der zu beglau­bi­gen­den Urkunde.

Bei­spiel: Eheurkunde

Die Eheur­kun­de wird von einem Stan­des­be­am­ten unter­schrie­ben und mit dem Dienst­sie­gel des Stan­des­am­tes ver­se­hen. Nun möch­ten die Ehe­leu­te aus­wan­dern und ihre Ehe im Ziel­land (Ver­trags­staat des Haa­ger Über­ein­kom­mens) aner­ken­nen las­sen. Damit ihre Eheur­kun­de im inter­na­tio­na­len Urkun­den­ver­kehr aner­kannt wird, muss sie in Deutsch­land apos­til­liert (mit Apos­til­le ver­se­hen) wer­den. Die hier­für zustän­di­ge über­ge­ord­ne­te Behör­de (bspw. das Lan­des­amt für Bür­ger- und Ord­nungs­an­ge­le­gen­hei­ten Ber­lin) prüft, ob die Unter­schrift des Stan­des­be­am­ten und das Sie­gel echt sind. Wenn dem so ist, wird eine Apos­til­le ausgestellt.

Über­setz­te Apos­til­len ≠ apos­til­lier­te Übersetzungen

Der Irr­glau­be, Über­set­zer kön­nen auch eine Apos­til­le aus­stel­len und damit die Echt­heit des von ihnen über­set­zen Doku­ments bestä­ti­gen, ist weit ver­brei­tet. Dabei sind Über­set­zer in Deutsch­land gar nicht befugt, Apos­til­len aus­zu­stel­len, nicht ein­mal für ihre eige­nen Über­set­zun­gen. Über­set­zer dür­fen nur bereits aus­ge­stell­te Apos­til­len über­set­zen. Anschlie­ßend besteht aller­dings die Mög­lich­keit, auch für die Über­set­zung eine Apos­til­le aus­stel­len zu las­sen. In die­sem Fall bestä­tigt das Gericht, das den Über­set­zer ermäch­tigt hat, die Echt­heit sei­ner Unter­schrift, sei­nes Sie­gels und sei­ner Eigen­schaft als ermäch­tig­ter Über­set­zer. Ob eine Über­set­zung apos­til­liert wer­den muss, ist von Land zu Land und von Behör­de zu Behör­de unterschiedlich.

An die Über­set­zung rus­si­scher oder in rus­si­scher Spra­che abge­fass­ter Per­so­nen­stands­ur­kun­den aus ande­ren Staa­ten (wie bspw. Geburts­ur­kun­den, Eheur­kun­den, Ster­be­ur­kun­den usw.) stel­len deut­sche Stan­des­äm­ter und eini­ge ande­re Behör­den zwei Anforderungen:

Die Über­set­zung muss:
  1. von einem ermäch­tig­ten bzw. beei­dig­ten Über­set­zer bzw. Dol­met­scher ange­fer­tigt wor­den sein
  2. bei der Über­tra­gung der Per­so­nen­na­men ins Deut­sche die jeweils gel­ten­de ISO-Norm (der­zeit ISO 9:1995) ein­hal­ten.

Bekannt­lich nutzt die rus­si­sche Spra­che kyril­li­sche Buch­sta­ben, wohin­ge­gen sich die deut­sche Spra­che des latei­ni­schen Alpha­bets bedient. Aus die­sem Umstand resul­tiert die Schwie­rig­keit der kor­rek­ten und vor allem ein­heit­li­chen Über­tra­gung der Per­so­nen­na­men aus dem kyril­li­schen Alpha­bet ins latei­ni­sche. Um unter ande­rem auch die­ses Pro­blem ein­heit­lich zu lösen, wur­de das Ber­ner Über­ein­kom­men Nr. 14 über die Anga­be von Fami­li­en­na­men und Vor­na­men in den Per­so­nen­stands­bü­chern geschlos­sen, nach dem bei der Über­tra­gung der Namen – sofern vor­han­den – die Nor­men der Inter­na­tio­na­len Nor­men­or­ga­ni­sa­ti­on (ISO) anzu­wen­den sind.

Die Anwen­dung der ISO 9:1995 bezieht sich hier­bei nicht auf die gesam­te Über­set­zung, son­dern auf die Über­tra­gung der Per­so­nen­na­men (Vor‑, ggf. Vaters- und Fami­li­en­na­me) und ver­ein­zelt auch der Orts­na­men (Stich­wort: Trans­li­te­ra­ti­on).

Beispiel einer Transliteration nach ISO-Norm

Der wich­tigs­te Vor­teil die­ser Norm besteht dar­in, dass sie für jedes kyril­li­sche Schrift­zei­chen nur ein ein­zi­ges latei­ni­sches Schrift­zei­chen bie­tet. Dies ermög­licht eine zuver­läs­si­ge, buch­sta­ben­ge­treue Rück­trans­li­te­ra­ti­on – auch wenn die Spra­che nicht mit aus­rei­chen­der Sicher­heit erkannt wur­de. Buch­sta­ben­ge­treu bedeu­tet, dass der Name nicht etwa nach sei­nem Klang wie­der­ge­ge­ben wird (Stich­wort: Tran­skrip­ti­on), son­dern Buch­sta­be für Buch­sta­be ins latei­ni­sche Alpha­bet über­tra­gen wird. Wie auf dem obi­gen Bild dar­ge­stellt, wird bspw. aus dem Vor­na­men Юлия nicht etwa Julia, son­dern das Unge­tüm Ûliâ; und aus dem Fami­li­en­na­men Вахтель nicht Wach­tel, son­dern Vahtel’. Bei der Betrach­tung die­ses Bei­spiels erhebt sich zu Recht die Fra­ge, wozu das gut sein soll.

Ein häu­fi­ges Bei­spiel aus der Übersetzungspraxis

Neh­men wir an, eine fik­ti­ve Per­son mit dem Namen Nata­lia Vale­riev­na Pan­ko besaß bis zu ihrem Able­ben in Deutsch­land zwei Staats­an­ge­hö­rig­kei­ten (Russ­land und Deutsch­land). Damit ihr Able­ben auch in Russ­land regis­triert wer­den kann, muss ihre Ster­be­ur­kun­de ins Rus­si­sche über­setzt wer­den. Nun stellt sich fol­gen­des Pro­blem: Wie lau­tet der Name der Per­son auf Rus­sisch? Наталья oder Наталия? Валерьевна oder Валериевна? Панко oder Панько? Hät­te das Stan­des­amt im Geburts‑, Hei­rats- oder Ster­be­ein­trag die Trans­li­te­ra­ti­on nach ISO-Norm ver­merkt, hät­te sich das Pro­blem gar nicht gestellt, weil sie kei­ne Mehr­deu­tig­keit erlaubt. Der Über­set­zer wür­de anhand der Trans­li­te­ra­ti­on sofort erken­nen, wie die Per­son hieß. 

In der Regel wird die Trans­li­te­ra­ti­on ledig­lich im Per­so­nen­stands­re­gis­ter “für den Fall der Fäl­le” ver­merkt und die Beur­kun­dung erfolgt anhand der Schreib­wei­se im Per­so­nal­aus­weis oder Rei­se­pass, die fast nie der Trans­li­te­ra­ti­on nach ISO-Norm ent­spricht. Die recht­li­chen Grund­la­gen hier­für kön­nen Sie bspw. auf der Sei­te des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des Innern, für Bau und Hei­mat nachlesen.

War­um Sie sich für mich ent­schei­den sollten

  • schnel­le Über­set­zung stan­des­amt­li­cher Urkun­den nach ISO-Norm
  • unkom­pli­zier­te Auf­trags­ab­wick­lung kom­plett online oder per Post
  • hohe Qua­li­tät & fai­res Preis-Leistungs-Verhältnis
  • her­vor­ra­gen­der zeit­ge­mä­ßer Ser­vice (qua­li­fi­zier­te elek­tro­ni­sche Signa­tur)
  • bar­geld­lo­se Bezah­lung per Über­wei­sung, PayPal, Apple Pay, Goog­le Pay oder mit EC- bzw. Kre­dit­kar­te (bei Abholung)

Über­set­zung ohne Vor­la­ge des Ori­gi­nals möglich

In den aller­meis­ten Fäl­len genügt eine gut auf­ge­lös­te digi­ta­le Kopie (Scan oder Foto) des zu über­set­zen­den Doku­ments, die Sie per E‑Mail ein­rei­chen kön­nen. Ihre beglau­big­te Über­set­zung wer­den Sie wie gewohnt in Papier­form erhal­ten. Auf Wunsch kann die Über­set­zung papier­los als PDF-Datei mit einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur aus­ge­fer­tigt werden.

… genügt in der Regel auch ein gut auf­ge­lös­tes Foto, das Sie mit einer Kame­ra bzw. einem Han­dy erstel­len können.

Emp­feh­lun­gen für gute Dokumentenfotos:
  1. Legen Sie das Doku­ment auf eine ebe­ne Fläche
  2. Strei­chen Sie das Doku­ment mög­lichst glatt
  3. Sor­gen Sie für aus­rei­chen­de Lichtverhältnisse
  4. Hal­ten Sie Ihr Han­dy waa­ge­recht über das Dokument
  5. Ach­ten Sie dar­auf, dass die Auf­nah­me schat­ten­frei ist
  6. Erfas­sen Sie das Doku­ment so, dass alle Kan­ten gut sicht­bar sind und kei­ne Ecke abge­schnit­ten ist
  7. Doku­men­te, die klei­ner als ein DIN-A4-Blatt sind (bspw. Geburts­ur­kun­de oder Rei­se­pass), legen Sie bit­te zunächst auf ein lee­res DIN-A4-Blatt und foto­gra­fie­ren Sie das gan­ze DIN-A4-Blatt. Anschlie­ßend machen Sie bit­te zusätz­lich eine Nah­auf­nah­me des eigent­li­chen Dokuments

Beispiele fotografierter Urkunden

Alex­an­der Gust

Bache­lor in Linguistik 

seit 2013 

Übersetzer 

seit 2013 

staat­lich geprüft 

seit 2016 

ermächtigt 

seit 2017 

beeidigt 

seit 2020 

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Prei­se

Als beei­dig­ter Über­set­zer bin ich haupt­sächlich auf beglau­big­te Übersetz­ungen  von Urkun­den (nach ISO-Norm)  spezial­isiert. Für mei­ne Kun­din­nen und Kun­den hat die­se Spe­zia­li­sie­rung vor allem den Vor­teil, dass sie immer genau das bekom­men, was die Behör­de von ihnen verlangt.

Für Urkun­den  mit über­schau­ba­rem Über­setzungs­aufwand gel­ten in der Regel Pauschal­preise. Alle ande­ren Tex­te (bspw. Voll­mach­ten, Urtei­le, Beschlüs­se etc.), die einer beglau­big­ten Über­set­zung bedür­fen, wer­den nach Norm­zei­len und zu den Kon­di­tio­nen des Jus­tiz­ver­gü­tungs- und Ent­schädigungs­gesetzes (JVEG) abge­rech­net. Dem­nach kos­tet eine Norm­zei­le (55 An­schläge inkl. Leer­zei­chen) in der Regel 1,80 Euro bis 2,10 Euro.

Die nach­fol­gen­den Richt­prei­se ver­ste­hen sich als Brut­to­prei­se. Die Bestä­ti­gung der Richtig­keit und Voll­stän­dig­keit der Über­setzung (“Beglau­bi­gung”) sowie die An­wendung der ISO-Norm bei stan­des­amt­li­chen Doku­men­ten sind im Preis bereits enthalten.

Richtpreise 
  • Apostille  20–30 €
  • Adoptionsurkunde  50 €
  • Familienbuch  80–150 €
  • Geburtsurkunde  50 €
  • Eheurkunde  50 €
  • Ledigkeitsbescheinigung  50 €
  • Ledigkeitserklärung  50 €
  • Namensänderung  50 €
  • Scheidungsurkunde  50 €
  • Sterbeurkunde  50 €
  • Apostille  20–30 €
  • Aufenthaltstitel  40–50 €
  • Staatsangehörigkeitsaufgabe  45 €
  • Einbürgerungszusicherung  50 €
  • Einbürgerungsurkunde  50 €
  • Führerschein  40 €
  • Führungszeugnis  50–100 €
  • Meldebescheinigung  50–80 €
  • Personalausweis  50 €
  • Rei­se­pass (Aus­zug) 35–50 €
  • Inlands­pass (Aus­zug) 45–80 €
  • Apostille  20–30 €
  • Diplomurkunde  40–50 €
  • Diplomzeugnis  100–200 €
  • Promotionsurkunde  50 €
  • Schulzeugnis  50–80 €
Zahlungsmöglichkeiten 

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